Seit dem 28. August 2026 bin ich selbstständig.
Wenn ich diesen Satz schreibe, fühlt er sich noch ein bisschen ungewohnt an. Und gleichzeitig fühlt er sich vollkommen richtig an.
Aus einer Idee wurde irgendwann ein Wunsch. Aus dem Wunsch wurden nach und nach konkrete Pläne. Ich habe Ideen gesammelt, vieles durchdacht, manches wieder verworfen und irgendwann gemerkt: Ich möchte es wirklich versuchen.
Und dann kam dieser Punkt, an dem ich wusste: Ich kann noch hundertmal darüber nachdenken – oder ich kann springen.
Also bin ich gesprungen.
Nicht ohne Angst.
Die ist durchaus mitgekommen. Sie sitzt irgendwo zwischen all den Ideen, Plänen und großen Träumen in meinem Gepäck und meldet sich gelegentlich mit einem leisen: „Bist du dir wirklich sicher?“
Ja.
Das bin ich.
Denn so sehr ich Respekt davor habe, was vor mir liegt, habe ich keinen Zweifel daran, dass es funktionieren wird.
Vielleicht nicht immer so, wie ich es heute plane. Vielleicht werde ich Umwege gehen. Dinge ausprobieren, die nicht funktionieren. Andere entdecken, mit denen ich heute noch gar nicht rechne.
Aber genau das gehört für mich dazu.
Ich möchte mit New Chapter etwas aufbauen, das wirklich meines ist. Einen Ort für Geschichten, Gedanken und Produkte, die Menschen etwas mitgeben. Dinge, die Mut machen, zum Nachdenken bringen, begleiten oder einfach für einen kleinen Moment etwas Schönes in den Alltag holen.
Und ich möchte herausfinden, was möglich ist, wenn ich meinen eigenen Ideen nicht länger nur Raum in meinem Kopf gebe, sondern sie wirklich in die Welt bringe.
Ich weiß nicht, wie dieser Weg im Einzelnen aussehen wird.
Aber ich weiß, warum ich ihn gehe.
Für mehr Freiheit. Für Kreativität. Für die Möglichkeit, meine Zeit und meine Arbeit irgendwann so zu gestalten, wie sie zu meinem Leben passen. Und auch für dieses wunderbare Gefühl, etwas Eigenes wachsen zu sehen.
Am 28. August 2026 habe ich also nicht meine Angst verloren.
Ich habe nur beschlossen, dass sie nicht entscheiden darf, wohin ich gehe.
Angst im Gepäck.
Zuversicht im Herzen.
Und ziemlich große Pläne.
Mal sehen, wohin die Reise geht.
Ich freue mich darauf.
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